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Nov
22

Generation Alpha braucht digitale Eltern

74 Prozent der Grundschüler sind bereits online, doch nahezu die Hälfte werden digital allein gelassen

- 3 von 4 Grundschülern nutzen regelmäßig Smartphone und Co.

- Aber: 45 Prozent werden digital allein gelassen

- Technik-Tipps: So können Eltern ihre Kinder unterstützen

74 Prozent der Grundschüler sind bereits online, doch nahezu die Hälfte werden digital allein gelassen: 45 Prozent der Kinder lernen weder zu Hause noch in der Schule den Umgang mit digitalen Medien. Wie auch – nur 29 Prozent der Eltern fühlen sich selbst sicher bei den Anwendungen, die ihre Kinder nutzen. Dabei ist der Einsatz längst nicht mehr auf die Bildergalerie des elterlichen Smartphones beschränkt, sondern umfasst auch sicherheitskritische Anwendungen, wie das Surfen im Internet oder die Kommunikation mit anderen. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen forsa-Studie* und einer begleitenden FACT-Umfrage** im Auftrag von scoyo und Wonder Workshop.

Der Einsatz digitaler Medien beginnt früh, aber ohne Anleitung

Das Smartphone ist bei den Kids besonders beliebt. 58 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen nutzen es mehrmals pro Woche oder häufiger, hauptsächlich zum Surfen, Musik hören oder Videos anschauen. Auch für eigene Fotos oder die Kommunikation über Messenger-Dienste kommt das Smartphone zum Einsatz.

Platz zwei belegt das Tablet – 55 Prozent der befragten Kinder verwenden es mehrmals pro Woche oder häufiger. Neben dem reinen Vergnügen kommt das Tablet auch für Recherche-Tätigkeiten zum Einsatz. Der Computer ist dagegen weit abgeschlagen – nur jedes dritte Kind nutzt ihn ähnlich häufig wie Smartphone oder Tablet.

Auffällig ist, dass zwei von drei Kindern sich nicht sicher fühlen, wenn sie zum Beispiel ohne Hilfe im Internet surfen, so das Ergebnis der FACT-Umfrage. 39 Prozent gaben an, weder zu Hause noch in der Schule etwas über die Nutzung von Smartphone, Tablet und Computer zu lernen. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen ist es sogar nahezu jedes zweite Kind.

Bei Fragen wenden sich die meisten Kinder (93 Prozent) an ihre Eltern. Doch die forsa-Studie unter den Eltern ergab, dass sie selbst nicht gerüstet sind für diese Aufgabe: Jeder Fünfte (21 Prozent) fühlt sich “eher unsicher” oder “sehr unsicher” bei den Anwendungen, die ihre Kinder nutzen.

“Wir dürfen Kinder auf diesem Weg nicht allein lassen”, fordert Christopher Cederskog, Managing Director Europe des Lernroboter-Entwicklers Wonder Workshop. “Es geht dabei nicht nur um Sicherheit und ihren Schutz. Kindern frühzeitig den richtigen Umgang mit digitalen Medien zu zeigen, heißt insbesondere, sie fit für ihre Lebens- und zukünftige Arbeitswelt zu machen.”

Technik-Tipps für Eltern

Wie können Mütter und Väter also ihren Nachwuchs zu aktiven Gestaltern und mündigen Nutzern digitaler Medien heranziehen, wenn sie sich selbst unsicher sind? Erziehungsexperten und Elternvertreter haben im Rahmen der Diskussionsrunde “scoyo Elternabend im Netz” basierend auf den Studienergebnissen konkrete Technik-Tipps für Eltern zusammengestellt:

Tipp 1: Filtersoftware & die richtigen Sicherheitseinstellungen

Die richtigen Sicherheitseinstellungen verhindern, dass Kinder digitale Medien unbeaufsichtigt nutzen können. Filtersoftware oder ein eigener Bereich auf den Geräten der Eltern schützen Kinder davor, mit ungeeigneten Inhalten konfrontiert zu werden.

Tipp 2: Über Datenschutz & Privatsphäre sprechen

Kinder müssen verstehen, dass Daten die neue Währung im Internet sind. Wenn ein Spiel oder eine App kostenlos ist, muss ein anderes Geschäftsmodell dahinter stecken: Meist nutzt das Unternehmen dann Daten der Nutzer. Kinder sollten lernen, was mit eigenen Daten – zum Beispiel Fotos – passieren kann.

Tipp 3: Sicher kommunizieren

“Du nimmst keine Schokolade von Fremden an und gehst auch nicht mit ihnen mit!” Diese Regeln kennt fast jedes Kind. Und sie gelten auch für digitale Welt: Eltern sollten mit ihrem Kind vereinbaren, keine Freundschaftsanfragen oder Kontakte von fremden Personen anzunehmen oder E-Mails von Fremden zu öffnen, um nicht Opfer von Malware-Angriffen zu werden.

Tipp 4: Soziale Kompetenzen stärken

Ein wichtiges Werkzeug, um Kinder vor den Gefahren des Internets zu schützen, liegt in der “analogen” Welt: soziale Kompetenzen stärken! In der digitalen Welt liegen Hemmschwellen oft niedriger, der Ton ist häufig rauer. Gerade deswegen ist es wichtig zu zeigen, dass auch hier die Regeln eines sozialen Miteinanders gelten.

Tipp 5: Kindgerechtes Surfen

Suchergebnisse auf Google oder Videos auf YouTube, die sich nicht für Kinder eignen, sind nur wenige Klicks entfernt. Darum bieten sich für das sichere Surfen Browser an, die ausschließlich kindgerechte Inhalte vorschlagen. So können Kinder zum Beispiel mit der Suchmaschine fragFINN.de in einem geschützten Raum das Internet für sich erkunden. Und mit YouTube Kids bietet die Videoplattform seit kurzem einen eigenen Bereich für Kinder an.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in folgenden Artikeln:

- Ratgeber: Die fünf digitalen Kernkompetenzen für Kinder (E-Book)

- Gefahren im Internet – wie Eltern ihre Kinder schützen können

- Hilfe, das erste Smartphone zieht ein

- 10 Dinge, die Kinder beim Programmieren lernen – außer programmieren

* Repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts forsa unter 1.025 Eltern schulpflichtiger Kinder im August und September 2017, im Auftrag von scoyo und Wonder Workshop

** FACT-Umfrage unter 587 Kindern im Alter zwischen sechs und 12 Jahren im August und September 2017, im Auftrag von scoyo und Wonder Workshop.

Wonder Workshop hat es sich zum Ziel gesetzt, mithilfe von Lernrobotern Kinder ab 6 Jahren spielerisch ans Programmieren heranzuführen. Das Unternehmen wurde 2012 von Vikas Gupta, Saurabh Gupta und Mikal Greaves im Silicon Valley gegründet – ein Team aus Erfindern, Designern, Programmierern und Eltern. Seit der Veröffentlichung des Lernroboters Dash im Jahr 2014 wurde er mit diversen Preisen ausgezeichnet, während das Unternehmen Bill und Melinda Gates als Unterstützer für sich gewinnen konnte.

Inzwischen kommt Dash in über 1200 Schulklassen zum Einsatz und Kinder aus fast 40 Ländern nutzen Wonder Workshop bereits, um auf spielerische Weise ihre Wissbegierde und ihr Selbstvertrauen zu fördern, während sie gleichzeitig die Grundsätze des Programmierens erlernen, einer essenziellen Fähigkeit in unserer immer stärker digitalisierten Welt. Mehr Informationen zu Wonder Workshop finden Sie unter https://www.makewonder.de

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