Große Entfernungen sind heute kein automatischer Grund, Elternrechte auszusetzen. Dank E-Mail, Telefon und Videoanrufen bleibt eine Beteiligung an wichtigen Fragen grundsätzlich möglich.
Das Ehepaar lebte seit 2024 getrennt. Die Mutter betreut das gemeinsame, 2022 geborene Kind in Deutschland, der Vater kehrte nach der Trennung in die USA zurück. Im Alltag führte das zu Spannungen: Für wichtige Formalitäten – etwa die Anmeldung im Kindergarten, einen neuen Pass oder die Ummeldung – benötigte die Mutter die Zustimmung des Vaters.… mehr “Elternrecht trotz räumlicher Distanz: Gericht stärkt Mitsprache”